excire 2027
Die europäische Alternative
Excire Foto 2027: Die europäische Alternative für intelligente Bildarchive
Aktuell werfen wir einen Blick auf eine Software, die vielen Fotografen, Medienproduzenten und Content-Erstellern vielleicht noch nicht so bekannt ist wie Lightroom oder Apple Fotos – die aber gerade mit ihrer neuen Version Excire Foto 2027 ein bemerkenswertes Update erhalten hat.
Excire wird in Deutschland entwickelt und verfolgt einen Ansatz, der sich deutlich von vielen klassischen Bildverwaltungen unterscheidet. Während Programme wie Lightroom ursprünglich aus der RAW-Entwicklung kommen und die Archivierung eher als Zusatzfunktion betrachten, stellt Excire die intelligente Suche und Verwaltung großer Bildbestände in den Mittelpunkt.
Mit der neuen Version 2027 kommen gleich mehrere interessante Neuerungen hinzu. Besonders spannend ist die integrierte Texterkennung. Die Software kann nun Texte innerhalb von Bildern analysieren und durchsuchbar machen. Das klingt zunächst unspektakulär, eröffnet aber völlig neue Möglichkeiten. Wer schon einmal versucht hat, ein Foto mit einem bestimmten Straßenschild, einem Geschäftsnamen oder einer Fahrzeugbeschriftung in einem Archiv von mehreren hunderttausend Bildern wiederzufinden, weiß, wie wertvoll diese Funktion sein kann.
Neu ist außerdem eine Weltkartenansicht. Fotos können geografisch durchsucht und visualisiert werden. Gerade für Reise-, Landschafts- und Dokumentationsfotografen ist das ein echter Mehrwert. Hinzu kommt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit verbesserter Zeitleiste und effizienteren Filtermöglichkeiten.
Doch die eigentliche Stärke von Excire liegt weiterhin in der KI-gestützten Suche. Statt aufwändig Schlagwörter zu vergeben, genügt oft eine natürliche Beschreibung. Wer nach „Hund am Strand bei Sonnenuntergang“ oder „rotes Auto vor Fachwerkhaus“ sucht, erhält passende Ergebnisse, ohne jemals Kategorien oder Stichworte gepflegt zu haben.
Interessant wird Excire aber nicht nur durch seine Funktionen, sondern auch durch seine Herkunft.
Viele Fotografen und Kreative stellen sich derzeit die Frage, wie abhängig sie eigentlich von amerikanischen Cloud-Diensten und Softwareanbietern sein möchten. Adobe, Apple, Google und Microsoft dominieren weite Teile der Kreativbranche. Das funktioniert meist hervorragend, führt aber auch zu einer starken Bindung an einzelne Ökosysteme.
Excire zeigt, dass es inzwischen leistungsfähige Alternativen aus Europa gibt.
Wer beispielsweise seine Fotos lokal verwalten möchte, könnte eine Software-Strategie aufbauen, die weitgehend ohne amerikanische Cloud-Dienste auskommt.
Ein Beispiel:
- Excire Foto 2027 übernimmt die intelligente Bildsuche und Archivierung.
- Immich dient als selbst gehostete Fotozentrale und kann langfristig Apple Fotos oder Google Fotos ersetzen.
- Für die RAW-Entwicklung bietet sich Luminar Neo an, dessen Entwicklungsschwerpunkt in der Ukraine liegt.
Damit entsteht ein bemerkenswert leistungsfähiger Workflow aus europäischen Technologien, der gleichzeitig moderne KI-Funktionen bietet und die Kontrolle über die eigenen Daten weitgehend beim Anwender belässt.
Natürlich bedeutet das nicht, dass Lightroom oder Apple Fotos plötzlich schlechte Produkte wären. Ganz im Gegenteil. Sie setzen nach wie vor Maßstäbe in vielen Bereichen.
Aber Excire 2027 zeigt sehr deutlich, dass die Zeit vorbei ist, in der professionelle Bildverwaltung ausschließlich von amerikanischen Anbietern geprägt wurde.
Gerade Fotografen, Medienproduzenten, Vereine, Unternehmen oder Kommunen mit großen Bildarchiven sollten sich diese Entwicklung genauer ansehen.
Denn wer heute seine Archivstrategie plant, entscheidet nicht nur über Software. Er entscheidet auch darüber, wo seine Daten liegen, welche Systeme miteinander kommunizieren und wie unabhängig er in Zukunft arbeiten kann.
Mein Fazit:
Excire Foto 2027 ist mehr als nur ein weiteres Update einer Bildverwaltung. Es ist ein Beispiel dafür, wie europäische Software inzwischen in Bereichen konkurriert, die lange Zeit fest in amerikanischer Hand waren.
Und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick.
Grafik generiert mit Canva.com